Im Test: Der Hundebuggy PetGear

Es musste sein – unser 13 Jahre alter Hund Atos schafft es einfach nicht mehr, und meinen Mann erschöpfe ich auch unnötig, wenn er die 26 Kilo Lebendgewicht dauernd tragen muss. Plus: ich alleine konnte kaum noch raus mit meinem Goldstück. Also musste eine Transportmöglichkeit für den alten Herrn her.
Silke Schippmann, 21.05.2013
Lesezeit: 5 Minuten
Englische Bulldogge Rubeus im Hundebuggy Petgear
Hundebuggy im Test

Den Hund bei jedem noch so kurzen Ausflug alleine Zuhause zu lassen ist auch keine Alternative.

Ergo: Wir brauchten einen ordentlichen Hundebuggy für Ausflüge, Spaziergänge und Marktbesuche. Nachdem die improvisierten Buggy-Versionen 1.0 und 1.1. nicht so richtig schlau gewählt waren, legen wir nun mit dem ersten professionellen Anhänger eins drauf: Für rund 123 Euro haben wir den Pet Gear AT3 Hundebuggy bestellt und Dank Amazon Prime konnten wir uns bereits nach weniger als 24 Stunden wieder frei bewegen. Preislich liegt er damit im unteren/mittleren Preissegment. Es gibt verschiedene Größenvarianten, aber dieser 10 Kilo schwere Buggy ist für eine Englische Bulldogge (mittlere Hundegröße) ausreichend. Die genauen Maße sind 83,8 x 50,8 x 53,3 cm. Kommen wir zu den Vor- und Nachteilen: 

Hundebuggy Petgear: praktisch im Alltag

Vorteile:

  • leichtgängig
  • drinnen kurze „Leine“ für die zusätzliche Sicherung
  • schützender Innenraum mit transparenten Ausblick an mehreren Seiten
  • Radbremsen (hinten und vorne) und Stoßdämpfer
  • Polsterung innen mit wasserdichter Bodenwanne
  • höhenverstellbarer Griff, ideal für Menschen mit Körpergröße unter 175/180 cm
  • 2 kleine Fächer und eine Öse hinten
  • lässt sich leicht zusammenbauen für den Transport im Wagen oder zum Verstauen

Nachteile: 

  • leider steht der Lenker nicht weit genug ab und ist durch seine niedrigen Verstellmöglichkeiten nicht mehr sehr komfortabel für Menschen über 175/180 cm. Dadurch muss man sich leider leicht bücken und aufpassen, dass man nicht mit den Füßen aneckt
  • der Hund muss vorne reingesetzt bzw. geschoben werden. Bei altersstarren Hunden ist das etwas anstrengend, aber machbar
  • ist auch nach dem Zusammenfalten noch relativ groß (Wagengesamtfläche halt)
Hundebuggy Petgear im Alltagstest

Unser Fazit: 

Wir sind begeistert und erleichtert. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Der Hund fühlt sich sicher und wir uns auch, weil er nicht alleine aussteigen und sich dabei verletzen kann. Beim schnelleren Gehen muss man drauf achten, dass der Hund mittig liegt, sonst kann es durch die drei Rollen schon mal kippelig werden.

Wir empfehlen diesen Hundebuggy gerne weiter!


Affiliate Hinweis: 

Kaufen könnt ihr die neue Version des Hundebuggys bei unserem Partner Amazon.

Letztes Update: 2019

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