(H)und es geht doch!

Viele Noch-Nicht-Hundebesitzer hegen den Wunsch nach einem Hund. Es gibt vieles, was dagegen spricht, doch es spricht so viel mehr dafür. Silke ist auf den Hund gekommen und bereut das keine Sekunde.
Jochen Braun, 27.02.2019
Lesezeit: 5 Minuten
Ein Hund bereichert das Leben und macht glücklich

Ich war schon immer ein großer Tierfreund und hatte als Kind bereits einen Mini-Zoo und einen Fantasie-Zirkus – mit Ponies, Katzen, eigenen Kaninchen, Meerschweinchen, einen Hamster, einen Chinchilla, einen Wellensittich und  einige Krabbel- und Flossentierchen im Terrarium und Aquarium. Mein Papa kam vom Bauernhof gefiel sich in der Rolle eines Hobbybauern, er hielt eine Handvoll Schafe, 2 Kühe, es gab einen Ziegenbock (denn wir alle nicht leiden konnten) und ein Hängebauchschwein.

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos

Manchmal haben wir Ferkel und Küken aufgezogen, und einmal durfte ich ein von der Mutter verstoßenes Lamm als Flaschenkind großziehen. Das war alles sehr aufregend und ich in meinem Element. Aber eines – das fehlte mir zeitlebens: Ein Hund.

Alles wurde mir erlaubt, aber ein Hund, nein, der würde nicht in unser Leben passen. Bis heute weiß ich nicht, woran das lag. Denn ich glaube heute, es gibt nicht, was besser zu meinem Leben passt als ein Hund. Wie war das eigentlich vorher – so ganz ohne Hund?

Berufstätig und den ganzen Tag außer Haus, nein, da wäre ich dann selbst nie auf den Gedanken gekommen. Ich züchtete zunächst Thaikatzen, mein Mann zog bei mir ein und begeisterte mich für Gottesanbeterinnen und Chamäleons. Nein, das war es nicht, die wollen ja gar nicht kuscheln – und ihr Meta-Talent war es, sich vor mir unsichtbar zu machen.  Kurz haben wir dann zwei zauberhafte Ratten gehabt, die waren zwar lieb und süß, aber mein Mann reagierte allergisch. So wanderten sie zu lieben Freunden, und wir waren wieder alleine. Als wir dann auf’s Land gezogen sind, erwachte der alte Wunsch in mir:

Wie schön wäre es, einen Hundekumpel zu haben? Hach! Dachte ich und postete gefrustet auf Facebook: „Schade, ich kann ja nicht!“

Ein Freund sagte: „Doch – du kannst.“ Ich antwortete: „Was für ein Hund soll das wohl sein? Ein Stofftier? Es geht doch nicht!?“ Kurzum, der tierliebe Betreiber einer Hundetagesstätte nannte mir drei Dinge, die ich nie vergaß. Ich solle mir einen passenden Hund aussuchen und mein Leben danach ausrichten. In meinem Fall bedeutete das:

  1. Suche dir einen alten Hund, einen, der älter als 4 Jahre alt ist
  2. Wähle eine ruhige Rasse, eine die zu deinem Leben passt
  3. Nimm‘ einen Hund aus dem Tierschutz, der ein Zuhause sucht
  4. Organisiere eine gute Betreuung und rede mit deinem Chef, ob der Hund mit darf oder gelegentlich Zuhause arbeiten möglich ist

Und so haben wir es gemacht. Wir haben uns entschieden, einem Molosser ein Zuhause zu bieten. Die meist eher massigen und muskulösen, doggenartigen Molosser haben keinen extremen Bewegungsdrang und bedürfen kein hohes Maß an intellektueller Förderung.

Englische Bulldoggen gefielen uns aus dieser Gruppe besonders gut, handelt es sich doch um gemütliche, menschenbezogene Hunde, die wenig bellen und durch ihre heitere Gelassenheit häufig auch gute Bürohunde abgeben. Und so haben wir Athos, damals 8, aus dem ungarischen Tierschutz übernommen. Heute würde ich sagen, der alte Zausel ist mein Seelenhund. Er lebt nun seit 6 Jahren bei uns, ist mit seinen mittlerweile 14 Jahren schon etwas dement, und große Sprünge macht er nicht mehr. Im vorletzten Jahr stieß Grejsy (damals 4) aus dem tschechischen Tierschutz dazu. In den ersten 1-2 Jahren haben wir uns neben meinem regelmäßigem Home-Office helfen lassen von lieben Tierfreunden, die sich tagsüber oder stundenweise um unseren Rüden gekümmert haben.

Ein Hund bereichert das Leben und macht glücklich

Als die Möglichkeit zum gelegentlichen Zuhause arbeiten wegfiel, entschied ich mich für die Selbständigkeit. Was soll ich sagen? Es war und ist mir wichtig, meinen Hund bei mir zu haben. Die beiden Plattnasen gehören bei uns zur Familie, es sind treue Gefährten, sie spenden uns viel Freude und wir geben sie nur in absoluten Notfällen übers Wochenende in die Hundepension.

Denn unter Urlaub verstehen wir, Ziele und Orte zu wählen, wo wir vier es uns gemeinsam gut gehen lassen können.

Herzlichst

Deine Silke

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